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Teilnahme der Initiative an offiziellen Treffen zwischen Syrien und Jordanien zur Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit

Am 2. Juli 2025 besuchte eine syrische Delegation Amman, um die Zusammenarbeit in Verwaltung, Infrastruktur und Wirtschaft zu stärken und über Investitionen, Wiederaufbau und Digitalisierung zu sprechen.

· Von Frau Rana Abbadi, Vertreterin der Initiative „Wiederaufbaukanäle Syriens“ in der jordanischen Hauptstadt Amman.

Die jordanische Hauptstadt Amman empfing am Mittwoch, dem 2.7.2025, im Rahmen eines offiziellen Arbeitsbesuchs eine syrische Delegation, organisiert von der Syrischen Internationalen Wirtschaftsvereinigung (SIBA Jordanien). Angeführt wurde die Delegation vom Gouverneur von Damaskus, Herrn Maher Marwan, begleitet vom Gouverneur des ländlichen Damaskus, Herrn Amer Sheikh. Ziel war es, Wege zur Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit auszuloten.

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Die Delegation traf den jordanischen Innenminister Herrn Mazen Al-Faraya. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen sicherheitspolitische und verwaltungstechnische Kooperation sowie der Erfahrungsaustausch im Bereich Provinzverwaltung, um die Effizienz der lokalen Arbeit zu steigern und gemeinsame Anstrengungen besser zu koordinieren. Beide Seiten betonten die Bedeutung der Integration zwischen Damaskus und Amman sowie die Notwendigkeit, erfolgreiche Erfahrungen in den Bereichen lokale Governance, öffentliche Dienstleistungen und nachhaltige Stadtplanung zu teilen.


In seinen Ausführungen betonte der Gouverneur von Damaskus, dass Syrien in den kommenden drei Jahren große Fortschritte machen werde. Er bekräftigte die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Erholung Syriens und dankte der jordanischen Regierung für die großzügige Aufnahme syrischer Geflüchteter, die sich in Jordanien unter Brüdern befänden. Er hob hervor, dass Syrien aktuell wichtige Sektoren wie Digitalisierung und Infrastruktur entwickle, die eine zentrale Rolle bei der Verbesserung der Lebensbedingungen spielten.


Der Gouverneur des ländlichen Damaskus lobte seinerseits die langjährige Gastfreundschaft Jordaniens gegenüber Syrern. Er verwies auf die Verbrechen des früheren syrischen Regimes und betonte, dass Jordanien stets Zuflucht geboten habe. Er sprach über den Widerstand der syrischen Bevölkerung gegen Krisen und über die bedeutende Rolle der lokalen Gemeinschaften bei der Wiederherstellung von Schulen, Moscheen und Infrastruktur. Er rief zu verstärkten gemeinsamen Anstrengungen zur Unterstützung Syriens und zur Fortsetzung von Initiativen auf.


Im Rahmen des Treffens wurden auch wirtschaftliche Themen, Investitionschancen und Lebensbedingungen diskutiert. Es wurden mehrere Vorschläge unterbreitet, unter anderem die Ausweisung von Industriegebieten zur Anziehung von Investoren und die Vereinfachung des Landerwerbs. Der Gouverneur von Damaskus betonte in seiner Antwort die Notwendigkeit realistischer Erwartungen und warnte davor, der aktuellen Regierung die Last der Vergangenheit aufzubürden. Er erklärte, dass der Wiederaufbau Zeit brauche und mehrere Unternehmen zur Beteiligung bereit seien, sobald die Bedingungen dies zuließen.


Er verwies zudem auf eine bevorstehende syrisch-jordanische Zusammenarbeit in den Bereichen Import und Export sowie auf wirtschaftliche Maßnahmen, die bald verkündet werden sollen. Die Aufhebung der Sanktionen habe das Interesse von Investoren verstärkt. Zudem erwähnte er das Entwicklungsprojekt am Berg Qasioun als Teil der Unterstützung des Tourismussektors.